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Dachsberg-Ibach: Schluchtensteig Schwarzwald, 5. Etappe

Themenwege • Dachsberg (Südschwarzwald)
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Ferienwelt Südschwarzwald
  • Klosterweiher im Frühling
    / Klosterweiher im Frühling
    Foto: Christel Schuster-Stich, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Ibacher Kreuz am Schluchtensteig
    / Ibacher Kreuz am Schluchtensteig
    Foto: Christel Schuster-Stich, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Klosterweiher im Herbst
    / Klosterweiher im Herbst
    Foto: Christel Schuster-Stich, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Ibacher Friedenskreuz
    / Ibacher Friedenskreuz
    Foto: Gemeinde Ibach, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Alpenpanoramatafel bei Dachsberg-Horbach
    / Alpenpanoramatafel bei Dachsberg-Horbach
    Foto: Ferienwelt Südschwarzwald
  • Dom St. Blasien
    / Dom St. Blasien
    Foto: Tourist-Info St. Blasien, St. Blasien
  • /
  • Wegweiser bei Rüttewies
    / Wegweiser bei Rüttewies
    Foto: Ch. Schuster-Stich
  • Mineralienmuseum Gottesehre, Dachsberg-Urberg
    / Mineralienmuseum Gottesehre, Dachsberg-Urberg
    Foto: Christel Schuster-Stich
  • Info-Hütte am Bergbaupfad, Dachsberg-Rüttewies
    / Info-Hütte am Bergbaupfad, Dachsberg-Rüttewies
    Foto: Christel Schuster-Stich
  • Blick ins Horbacher Moor
    / Blick ins Horbacher Moor
    Foto: Christel Schuster-Stich, Ferienwelt Südschwarzwald
  • Andreas-Kapelle, Dachsberg Wittenschwand
    / Andreas-Kapelle, Dachsberg Wittenschwand
    Foto: Christel Schuster-Stich
Karte / Dachsberg-Ibach: Schluchtensteig Schwarzwald, 5. Etappe
750 900 1050 1200 1350 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Dom St. Blasien Lehenkopfturm Landgasthof Klosterweiherhof Schorrmättleplatz Ibacher Kreuz

Der Schluchtensteig Schwarzwald, einer der Top Trails of Germany, hat eine Gesamtlänge von 119 Kilometern. Er beginnt in Stühlingen und führt durch die Wutachschlucht, über Lenzkirch, Schluchsee, St. Blasien und Todtmoos nach Wehr. (www.schluchtensteig.de)

 

mittel
19 km
6:00 Std
676 hm
635 hm

Hier wird Ihnen die Etappe 5 vorgestellt, die in der Region FERIENWELT SÜDSCHWARZWALD verläuft:  Von der Domstadt St. Blasien hinauf über Lusthausfelsen und Lehenkopfturm, über Weidfelder und vorbei am Klosterweiher, ein Stück über den Ibacher Panoramaweg und tolle Aussichtspunkte zur Wehraquelle und hinab durch die Hohwehraschlucht nach Todtmoos.

 

Autorentipp

Wir empfehlen die Mitnahme eines Fernglases, um die tollen Aussichten noch besser genießen zu können.

 

outdooractive.com User
Autor
Christel Schuster-Stich
Aktualisierung: 14.09.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1136 m
764 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegstrecken zum einen zu Ihrer Sicherheit, zum anderen um das Wild zu schützen.

Ausrüstung

Wanderschuhe, wetterangepasste Kleidung und die Mitnahme von ausreichend Getränken werden empfohlen. Auf der Strecke von Schorrmättleplatz bis Todtmoos gibt es keine Einkehrmöglichkeiten.

Weitere Infos und Links

Wanderkarten und ein Schluchtensteigführer sind in der Tourist-Info Dachsberg erhältlich.

Die ausführliche Schluchtensteig-Info: www.schluchtensteig.de

 

Start

Kurpark St. Blasien (764 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.760400 N 8.128060 E
UTM
32T 434656 5290038

Ziel

Ortsmitte Todtmoos

Wegbeschreibung

Vom heilklimatischen Kneipp-Kurort St. Blasien im tiefen Tal der Alb wandert man mit einer Verschnaufpause am Lusthausfelsen hinauf zum hölzernen Aussichtsturm am 1.039 m ü. NN hohen Lehenkopf. Weiche Waldpfade führen vom Turm hinüber zu den ersten Weidfeldern von Urberg und Dachsberg. Am Weg über Rüttewies und Horbach zum idyllischen Klosterweiher passiert man einzelne Höfe, bevor man über einen kurzen Anstieg hinauf auf die Hochfläche und hinüber nach Ibach gelangt.

Der schönste Blick über den Ort in dem in der Eiszeit vom Feldberggletscher geformten Hochtal mit seinen Walmdachhöfen und dem nach Süden streichenden Hotzenwald bis auf die Alpen bietet sich von der kreuzgeschmückten Hügelkuppe über Ibach. Eine Panoramatafel erläutert die einzelnen Alpengipfel. Wieder ändert sich das Landschaftsbild, durch das der Schluchtensteig im steilen Zick-Zackin die Hohwehraschlucht hinabführt. Die romantische kleine Waldschlucht lässt kaum Raum für Weg und Wehra. Das Flüsschen hüpft hier, kaum entsprungen, schon putzmunter über kleine Kaskaden und Absätze Todtmoos entgegen, das sich im Schutz seiner barocken Wallfahrtskirche ins Tal schmiegt.

Wer den kostenfreien Parkplatz an der Umgehungsstraße nutzt, geht einfach ein Stück die Straße entlang Richtung Stadt und findet sehr bald links den mit dem Schluchtensteigwanderzeichen markierten Weg.

Regulär : Die Tour startet hinter dem Musikpavillon des St. Blasier Kurparks (evtl. nach kleiner Besichtigungsrunde durch den Dom). Man nimmt den schmalen Weg zur Umgehungsstraße. Diese wird überquert, hier beginnt links ein Wanderweg mit Schluchtensteig-Wanderzeichen. Diesem folgt man nun stetig hinauf, vorbei am Lusthausfelsen bis zum Lehenkopf. Wer mag, besteigt den Turm und genießt die Rundumaussicht. Nun ist man in Dachsberg.

Bis Horbach  wandert man über eine fast ebene Hochfläche, die überwiegend als Viehweide genutzt wird. Bei Rüttewies, einem der kleinsten Dachsberger Ortsteile mit drei Höfen, wird die Gemeindeverbindungsstraße nach Urberg überquert. Bald ist der Bühl über Horbach erreicht, wo eine Alpenpanoramatafel die Fernsicht auf das Schweizer Alpenmassiv erklärt, in nordöstlicher Richtung erblickt man Feldberg und Herzogenhorn. Man steigt  hinab nach Horbach und hat einen schönen Blick über den Klosterweiher.

Der Klosterweiher ist ein Stauweiher, der  von Mönchen des Klosters St. Blasien als Fischweiher angelegt und bis Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben wurde. Der Klosterweiher ist heute in Privatbesitz.

Hinter dem Gasthaus Klosterweiherhof geht der Weg durch den Wald wieder bergauf. Vorbei am Naturerlebnisplatz Friedrich-August-Grube auf dem Gelände eines ehemaligen Silber- und Nickelbergwerks (ein Abstecher lohnt sich, Interessierte finden hier nicht nur zahlreiche Infos zur früheren Begbautätigkeit, sondern auch ein europaweit sehr seltenes Flechtenvorkommen). Nach dem Anstieg über einen mäßig steilen Pfad hält man sich links, dann gelangt man bald zur Kreuzfelsenhütte (mit Grillplatz) und genießt wieder eine tolle Fernsicht. Bei geeignetem Wetter ist die Alpenpanoramatafel eine gute Hilfe beim Bestimmen der Alpengipfel. Eine kurzes Stück bergab und wieder nach rechts bergauf, steuert man die Gemarkung Ibach an, die beim 1.105 m ü. NN hohen Hochkopf, der höchsten Erhebung von Dachsberg, erreicht wird. Man befindet sich auf dem Ibacher Panoramaweg.

Man kommt schließlich zur Verbindungsstraße St. Blasien-Ibach auf der Höhe des Wanderparkplatzes Schorrmättle. (Hier kann ein Abstecher zum Gasthaus Kranz  in Erwägung gezogen werden. Öffnungszeiten erfragen, Tel: 07672/2406).  Vom kreuzbewehrten Aussichtspunkt blickt man auf das idyllische, vom Feldberggletscher geformte Hochtal. Über die Höhen rund um Ibach führt die Tour nun noch an weiteren Aussichtspunkten vorbei, bevor die Wehraquelle erreicht wird. Von hier aus ist es noch ein kurzes Stück bis zum Ibacher Kreuz. Dort wird  die L150 überquert und in die Hohwehraschlucht eingestiegen, die in steilen Windungen hinab nach Todtmoos führt. Die Tour endet in der Ortsmitte von Todtmoos unterhalb der barocken Walfahrtskirche. Hier lohnt sich eine Besichtigung.

Die Anschluss-Etappe führt von Todtmoos nach Wehr. www.schluchtensteig.de

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Dachsberg und Ibach Linie 7324 nach St. Blasien (Samstag und Sonntag nur eingeschränkter, bzw. kein Busverkehr)

Von Ibach nach St. Blasien und von Todtmoos nach St. Blasien (für den Rückweg) Linie 7321

Fahrplanauskunft

  • SBG-Kunden-Center St. Blasien Tel.: 07672/481890
  •  online:  www.bahn.de
  •  rund um die Uhr (14 Cent/Minute) 01805 779966

Anfahrt

Mit PKW oder ÖPNV nach St. Blasien

Parken

Kostenfreier Parkplatz an der Umgehungsstraße (L149)

Parkplätze und Parkhäuser in St. Blasien sind kostenpflichtig.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
19 km
Dauer
6:00 Std
Aufstieg
676 hm
Abstieg
635 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: Std
 km
 hm
 hm
Höchster Punkt
 hm
Tiefster Punkt
 hm
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