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Wanderungen

Waldshut-Tiengen: Auf dem Gaisbergweg über den Kalvarienberg

Wanderungen • Schwarzwald
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Ferienwelt Südschwarzwald
  • Blick auf den Rhein
    / Blick auf den Rhein
    Foto: Hans Bernhard
  • Kehre der Kalvarienbergstraße mit Kalvarienbergwegle
    / Kehre der Kalvarienbergstraße mit Kalvarienbergwegle
    Foto: Hans Bernhard
  • Blick auf die Kalvarienbergstraße
    / Blick auf die Kalvarienbergstraße
    Foto: Hans Bernhard
  • Steilpfad unter Eichen und Buchen
    / Steilpfad unter Eichen und Buchen
    Foto: Hans Bernhard
  • Pfad Richtung Bergfriedhof
    / Pfad Richtung Bergfriedhof
    Foto: Hans Bernhard
  • Gemütliches Ruhebänkchen
    / Gemütliches Ruhebänkchen
    Foto: Hans Bernhard
Karte / Waldshut-Tiengen: Auf dem Gaisbergweg über den Kalvarienberg
150 300 450 600 750 m km 0.2 0.4 0.6 0.8 1 1.2 1.4 1.6 1.8 2 2.2 2.4 Kalvarienbergkapelle

Auf dieser kleinen Rundwanderung finden wir einige interessante Bauten, wie Kapellen und Stationen des Stationen- / Kreuzwegs. Nebenbei können immer wieder wunderbare Aussichten genossen werden.
mittel
2,5 km
0:45 h
85 hm
85 hm
Diese Wanderung erschließt uns einen Teil des Südosthanges des Aarberges unter und neben dem Waldfriedhof über dem Gurtweilerhang. Den Abschluss bildet der Kalvarienberghang. Einkehrmöglichkeiten ergeben sich in der Innenstadt und rund um den Bahnhof.
outdooractive.com User
Autor
Leah Raatz
Aktualisierung: 14.06.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
442 m
358 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Pfade sind teilweise sehr verwachsen. Bei Regenwetter herrscht Ausrutschgefahr.

Ausrüstung

Wanderschuhe, gegebenenfallss Regenschutz

Start

Am Gaisbergweg (387 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.624469, 8.230022
UTM
32T 442147 5274850

Ziel

Am Gaisbergweg

Wegbeschreibung

Wir beginnen am Gaisbergweg mit einem kaum bekannten Hangpfad gegenüber einem Hundezwinger mit wachsamen Huskys. Der verwachsene Pfad ist kaum erkennbar, trotzdem schreiten wir nach oben und erkennen nach unten den Gaisbergweg und das Untere Tal. Bald verbreitert sich der Weg, Kies ist hier planlos gestreut. Rechts geht es Richtung "ehemalige Ebiwerkstatt", links auf schmalem Steg weiter nach oben. Hier ist ein Blick auf die geologische Struktur am Berghang zu werfen. Muschelkalk und andere Ablagerungen zeugen vom Jurameer, das sich vor 230 Millionen Jahren hier ausbreitete.
Fast wie im Hochgebirge geht nun der mit Stahlgeländer begrenzte Steipfad unter Eichen und Buchen weiter in die Höhe. Nach kurzer Zeit biegt der Weg nach links ab. Steil unter uns wird die Kalvarienbergstraße sichtbar.
Die Hochfläche ist nun erreicht und ein kaum sichtbarer leichter Pfad führt uns nach Osten Richtung Bergfriedhof. Plötzlich taucht ein ca. 20 Meter hoher Fernsehturm auf. Das Häuschen daneben informiert uns, dass es ein Umsetzer des Südwestfunks ist.
Neben dem westlichen Friedhofsgitter führt der Wanderweg am Wald entlang zur Friedhofsstraße. Vom Weg her nicht sichtbar liegt im vorderen rechten Winkel eine alte Schanzanlage, heute vollkommen verwildert und ohne Hinweise. An der Friedhofsstraße angekommen treffen wir auf den Gurtweiler Kreuzweg. Er besteht in seiner ersten Form seit 1736 und wurde vom Gurtweiler Obervogt Josef Gleichauf ins Leben gerufen. Einen würdigen Eindruck in der Stille des Waldes bietet der seit 1939 bestehende Waldfriedhof. Die alten Begräbnisbauten mit einer nach Norden offenen Leichenhalle sowie das alte Friedhofswärterhaus empfangen noch heute hier die Besucher. An der Friedhofsgärtnerei vorbei marschieren wir zur Kalvarienbergskirche. Nicht mehr so einsam wir zur Zeit der Entstehung 1715 erhebt sie sich inmitten ihrer grünen Umgebung. Der Barockaltar ist zugleich die 12. Station des Waldshuter und Gurtweiler Kreuzwegs.
Nach unten Richtung Waldshut führt der schmale Wanderweg. Wir gehen auf dem alten Stationenweg entlang und erreichen eine kleine Kapelle, die schon 1717 errichtet wurde und ursprünglich eine Pietadarstellung vor einer Kreuzabnahme enthielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde allerdings aus ihr eine Kriegergedächtniskapelle. 266 Gefallene, 104 Vermisste und 15 durch Bombenangriffe getötete hatte die Stadt zu beklagen. Sie alle wurden hier geehrt.
Der Weg hellt sich auf und wir erreichen eine zweite Kapelle, die uns zu einer wohlverdienten Rast einlädt. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf das Bahnhofsvietel der Stadt. Das Gotteshäuschen ist heute dem Heiligsten Herz Jesu gewidmet, ursprünglich war es eine Schmerzenskapelle. Nicht weit vom Ruhebänkchen entfernt tut sich uns eine bezaubernder Blick Richtung Rhein auf. Von der Kehre der Kalvarienbergstraße aus windet sich das Kalvarienbergwegle Richtung Bergstadt. Darüber können wir nun wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Gaisbergweg, kommen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus bis zur Haltestelle "Im unteren Tal" Waldshut oder auch "Römerplatz" Waldshut

Anfahrt

Über die B34 oder B500 nach Waldshut, weiter über die Gurtweiler Straße bis zum Gaisbergweg.

Parken

Parken am Waldfriedhof 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
2,5 km
Dauer
0:45 h
Aufstieg
85 hm
Abstieg
85 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
 km
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Tiefster Punkt
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