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Wanderungen

Waldshut-Tiengen: Durch das Liederbachtal

Wanderungen · Schwarzwald
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    Foto: Hans Bernhard, Ferienwelt Südschwarzwald
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    Foto: Hans Bernhard, Ferienwelt Südschwarzwald
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5

Auf unserer Tour von der Liedermatte durch den Wald bis nach Dogern begegnen wir einigen interessanten Plätzen und sogar einem Landschaftsschutzgebiet vorbei, das uns ein wenig das Gefühl gibt, dass wir auf einem voralpinen Bergpfad unterwegs sind.

mittel
5,6 km
1:45 h
149 hm
149 hm

Wir bestreiten auf unserem Weg ca. 150 Höhenmeter und unseren höchsten Punkt erreichen wir an der Ziegelhütte. Der Weg verläuft größtenteils auf gut ausgebauten Wanderwegen, teilweise gehen wir über Wanderpfade. Wegweiser führen uns stets in die richtige Richtung.

Autorentipp

Bei unserem Abstecher zur Ziegelhütte lohnt es sich, sich im Gasthaus Kranz (oder auch besser bekannt als Ziegelhütte) zu stärken, bevor man seinen Weg fortsetzt.

outdooractive.com User
Autor
Leah Raatz
Aktualisierung: 26.05.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
467 m
327 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Ziegelhütte

Sicherheitshinweise

Bei Regen kann es in den Waldgebieten rutschig sein und auch zu Erdrutschen kommen. Seien Sie vorsichtig und bleiben Sie auf den Wegen.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist von Vorteil. Wetterangepasste Kleidung empfohlen.

Start

Liedermatte, Mozartstraße (327 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.618093, 8.185434
UTM
32T 438790 5274175

Ziel

Liedermatte, Mozartstraße

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Wanderung in der Liedermatte am westlichen Stadtwand von Waldshut. Südlich der Bahnlinie befindet sich hier der Stadtteil "Bleiche". Besonders ins Auge fällt uns schon gleich zu Beginn das Heim von Franz Falkenstein. Das Wohnheim war bis 1908 die "Äußere Trotte", wo nach der Weinlese der edle Saft gekeltert wurde. Wir finden einige Wegweiser und folgen dem Schilb in Richtung Ziegelhütte. Der Weg führt nach Norden und schon bald gelangen wir in einen schattigen Waldweg. Hier kann man das Rauschen des Liederbachs hören, der gleich rechts auftaucht und uns zu einer alten Wehranlage leitet. Auf unserem wieteren Weg treffen wir auf einige eingemauerte Mühlsteinbruchstücke. Hier beginnt das Areal der alten Mühlsteingruben im Liederbachtal, wo einst quarzhaltiger Sandstein abgebaut wurde. Weiter finden wir den etwas unheimlichen ehemaligen Grubenbereich. Zwei unzugängliche Stollenbereiche liegen mittlerweile im Brackwasser und dämmern vor sich hin. Dann erreichen wir den dunklen Eingansbereich zum ehemaligen Hauptstollen. Das Innere kann allerdings nicht besichtigt werden, da die Stolleneingänge allesamt zugemauert sind. Es herrscht akute Einsturzgefahr, gehen Sie hier keine Risiken ein!
Auch finden wir hier das alte Grubengebäude, in dem sich unten eine Schmeide und oben Arbeiterunterkünfte befanden.
Wir verlassen den geheimnisvollen Ort und schreiten weiter auf einem unübersichtlichen aber sehr naturnahen Waldweg entlang. Es geht weiter Richtung Ziegelhütte, die unser nächstes Ziel sein soll. Unterwegs können wir weiterhin den rauschenden Liederbach sehen. Hier springt er häufig über Felsblöcke und bildet teilweise kleine Wasserfälle. Wir wenden uns nach Westen, verlassen das Liederbachtal und gehen auf einem anteigenden Waldweg weiter. Hier beginnt ein Landschaftsschutzgebiet, das uns stark an einen voralpinen Bergpfad erinnert. Wir erreichen das Gebiet "Hasenloch", eine Art Almweide wir in Hochgebirsglagen. Nach kurzer Durchquerung eines hochstämmigen Waldgürtels geht es geht es an einem dichteren Waldsaum entlang. Auf einer freieren Fläche finden wir ein Wegkreuz. Hier wählen wir allerdings eine schmalere Autostraße nach links, die uns schneller nach Dogern führt. Schon bald haben wir eine tolle Aussicht ins schweizerische Fuller Gebiet. Auf ebener und bequemer Straße taucht ein Schild mit der Aufschrift "Freistaat Ziegelhütte" auf. Der Name kommt wohl von einer Ziegelei, die sich hier einmal befand. Früher hieß das Gasthaus "Kranz" und hatte sogar eine eigene Bierbrauerei. Wer hier einkehren will, findet vor allem ein deftiges, heimatbezogenes Angebot an Mahlzeiten. Direkt neben dem Wirtshaus befindet sich auch eine Imkerei. Von hier aus kehren wir auf unserm Weg zurück und gehen wieder am Waldrand Richtung Dogern um unsere Wanderung fortzusetzen. Bald finden wir rechts einen Waldrandpfad und gehen entlang Richtung Gaiß, Oberalofen oder Gupfen. Das Waldstück hier im Dogerner Flurbereich heißt "Einschlag", wie uns auch der Wegweiser zeigt. Nach etwa 200 Metern biegen wir nach links ein in den Wald, der uns direkt nach Dogern führt und schon nach kurzer Zeit verdunkelt sich die Gegend. Wir marschieren weiter auf einem schönen breiten Weg und biegen bald, beim Radwegzeichen, nach rechts Richtung Westen ab. Wir kommen an einer Sitzbank und einem Holzkreuz vorbei, von dem aus wir einen wunderbaren Blick auf Dogern, das Rheingebiet und auf Schweizer Gebiet haben. Unter uns sehen wir noch einen weiteren Aussichtspunkt des Rüttebucks. Weiter geht es auf einem romantischen Wegchen hinunter ins Tal, direkt zur Birkinger Straße. Unten im Tal befinden wir uns in der "Mühlematt", dem Ausgangspunkt Richtung Birkingen. Ein Blick die Birkinger Straße hinauf zeigt uns das ehemalige Mühlengebäude. 
Schon jetzt machen wir uns auf den Rückweg zur Liedermatte durch das nördliche Dogern. Am Wegweiser "Evangelische Kirche 315m) biegen wir in die  Weinbergstraße Richtung Waldshut ein. Hier kommen wir an schmucken Villen und Häusern vorbei und erreichen die Ortsgrenze. Links liegt ein schöner Kinderspielplatz.
Weiter gehen wir über den Trottenweg, von dem wir einen schönen Ausblick auf die ehemaligen Rebhänge haben.  Wir kommen bald in das Gewann Weihermatten. Auch hier erstreckt sich ein kleines Landschaftsschutzgebiet. Es handelt sich um ein Feuchtgebiet mit hervorsprudelnden Wasserläufen und moorigem Wasser. Auf der gegenüberliegenden Seite verläuft die Strecke der Hochrheintalbahn. Schon nach wenigen Meterns haben wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht und beenden unsere Rundtour.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug bis nach Waldshut und weiter mit dem Bus bis zur Haltestelle Waldshut Liederbach.

Anfahrt

Über die B34 direkt in die Liedermatte.

Parken

Am Wegrand oder in der Brucknerstraße.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Wilfried Meier
11.07.2018
Interessante kurzweilige Tour, mit schönen Ausblicke auf Rhein und Dogern.
Gemacht am
11.07.2018
Hummel und Biene
Foto: Wilfried Meier, Community
Schachbrettfalter
Foto: Wilfried Meier, Community
Reh beim Frühstück
Foto: Wilfried Meier, Community

Schwierigkeit
mittel
Strecke
5,6 km
Dauer
1:45 h
Aufstieg
149 hm
Abstieg
149 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit botanische Highlights geologische Highlights

Statistik

: h
 km
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Tiefster Punkt
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